Spieltag 54: "Wenn Change zu früh delegiert wird" mit Philipp Wachter.

Shownotes

An Spieltag 54 der BusinessLiga läuft Philipp Wachter bei uns auf mit dem Thema „Wenn Change zu früh delegiert wird“.

Als Advisor, Beirat, Aufsichtsrat und Investor teilt Philipp seine umfangreiche Erfahrung in digitaler Transformation, Change Management und Leadership. Er erklärt, warum Veränderung Chefsache ist, und gibt praktische Tipps, wie man Widerstände gegen Veränderungen überwinden kann.

CHAPTERS

  • 00:00 Begrüßung
  • 02:49 Philipp Wachters Werdegang und Erfahrungen
  • 05:56 Die Rolle des Coaches im Change Management
  • 08:37 Die Gefahren der frühzeitigen Delegation von Veränderungen
  • 11:37 Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Transformation
  • 14:36 Widerstände im Change Management überwinden
  • 19:45 Die Formel für erfolgreichen Wandel
  • 20:00 Die Bedeutung erster Erfolge in Veränderungsprozessen
  • 26:36 Persönliche Visionen und deren Umsetzung
  • 31:26 Zukunftsausblick: Change Management und Herausforderungen

Also, hört und/oder schaut rein, liebe Entscheider. Die „BusinessLiga“, der Entscheider-Podcast für Digitale Transformation & Change Management, gibt's bei allen gängigen Podcast-Apps, im Clubhaus von KEYPLAY® und bei YouTube.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Ihr der BusinessLiga folgt und ein Feedback da lasst.

Und wenn ihr mehr wissen wollt über Ralf und Volker, dann schaut gerne auf deren Profile bei LinkedIn und den Internetauftritten ihrer Vereine nach: Ralf spielt bei der Open Grid Europe GmbH und Volker bei KEYPLAY®.

Transkript anzeigen

00:00:19: Herzlich willkommen zur Business Liga, dem Podcast für digitale Transformation und Change Management mit Ray Werner und Volker Rau.

00:00:28: Heute begrüßen wir dich lieber Zuhörer zu Spieltag fifty-fünfzig mit unserem Gast Philipp Wachta, Senior Advisor, Serial Interpreneur, Beirat, Aufsichtsrat und Investor – und dem Thema wenn Change zu früh delegiert wird!

00:00:45: Tilly, von unserer Seite ein ganz herzliches Willkommen.

00:00:48: Sensationell, dass du bei uns aufstiegst und sag doch mal zu Beginn für unsere Zuhörer ein bisschen was zu deiner Person und was sich vielleicht hinter den Rollensuch verwirkt?

00:00:58: Ja hallo auch von meiner Seite und vielen Dank, dass ich dabei sein darf!

00:01:04: Du hast ja schon angekündigt da ist er relativ viel reingepackt.

00:01:07: Ich arbeite jetzt sechsundzwanzig Jahre.

00:01:13: vor sechsundzwanzig Jahren mal angefangen nach dem dwell studien in köln, bei einem start-up zur arbeit der former on vista Die damals einen finanzportal aufgebaut hat.

00:01:24: heute ist das Commodity.

00:01:27: Damals war das rocker roll weil es niemand gab der die die medien gechallengt hat und Informationen über Optionen schein oder aktien oder force ins internet gestellt hat.

00:01:40: haben wir gemacht Da habe ich unglaublich viel gelernt, da war ich sieben Jahre am Ende dann Geschäftsführer für den Bereich Medien und Vermarktung.

00:01:49: Das war dann auch so ein bisschen mein weiterer Weg Richtung Holzbringmedien in Stuttgart in der Holding als Chefstrategie für Digitalisierung Da merkt ich dann Startup und in der Holding eines zwei Milliarden Medien Unternehmens mitten in der Transformation.

00:02:10: Das sind zwei Riesenunterschiede, da habe ich mich selbst eingewechselt und hab gesagt, ich möchte gerne mal wieder aufs Spielfeld um hier im Bild des Sports zu bleiben und bin dann in eine Beteiligung die Handelsblattgruppe von Holzbrink nach Düsseldorf und habe dort zweieinhalb Jahre die digitale Transformation geleitet als Geschäftsführer.

00:02:35: Viele Dinge verändert, verändern auch müssen.

00:02:38: Kann man vielleicht nachher noch mal draufzusprechen?

00:02:40: Das ist ja ein wichtiger Auslöser für Veränderungen – der Druck!

00:02:43: Und nach dieser Erfahrung habe ich mich wieder selbstständig gemacht und bis da fühlt es sich wie Selbständigkeit an.

00:02:51: Ich war auch Gesellschaft dort und habe eine Unternehmensberatung gegründet, zwölf jahrelang dreizehn jahre lang mit zwei partnern aufgebaut habe und ausgebaut hab und vor fünf jahren.

00:03:04: In ein größeres gebilder einer unternehmensberatung der firma willentik eingebracht hat das heißt verkauft, ganzes private equity bag also ein bein bildkonzept zum thema digitalisierung digitale transformation.

00:03:19: oder passt er unsere unsere firma meine firma wachter digital partners wedi p passe da als muss ich steinchen ganz gut rein Und das war dann für mich eine gute Opportunität als Nachfolgeregelung.

00:03:32: Hab die verkauft, hab alle Verantwortung und Rollen dann auch sukzessive abgegeben und noch zwei Jahre Post-Merchant Aggression Phase mitgemacht.

00:03:43: Und jetzt seit drei Jahren bin ich ganz raus!

00:03:48: Was du vorgelesen hast oder was du gerade erzählt hast über mich also Beirat Investor Senior Advisor ist meine heutige Rolle Coach könnte man sagen und das kommt dann in verschiedenen Szenarien zum Einsatz.

00:04:01: Das hört sich super spannend an, hallo Philipp.

00:04:03: auch von meiner Seite nochmal ein herzliches Bekommen der Business Liga.

00:04:07: Das ist ja ein sehr abwechslungsfreicher Lebenslauf in den letzten sechsundzwanzig Jahren.

00:04:13: Ich bin ganz spannend.

00:04:14: können wir gleich noch mal eintauchen?

00:04:16: aber bevor wir das tun Du hast gerade gesagt du siehst dich heute eher als Coach Aber das reicht uns natürlich zu Beginn in der Businessliga nicht.

00:04:24: Du müsstest mir nochmal und unseren Zuhörer auch noch mal verraten, wenn du jetzt dein eigener Coach bist.

00:04:29: Ob welcher Position du dich denn einsetzen würdest auf dem Spielfeld?

00:04:33: Ja also ich glaube das hat sich über die Jahre sehr geändert.

00:04:39: Also während...wenn ich die Frage mal so beantworten darf den ersten sechs sieben Jahren da war ich sicher im Sturm und habe immer die Hand gehoben.

00:04:48: gesagt lief er mir eine schöne Flanke ich mache rein.

00:04:52: Das waren sicherlich die ersten Jahre und mal habe ich da auch getroffen.

00:04:58: Und mal auch nicht, aber ich hab zumindest von mir selbst gedacht, dass ich ein guter Stürmer bin.

00:05:02: Ich glaub dann habe ich mich mehr ins Mittelfeld zurückfallen lassen und das Spiel mehr aufgebaut.

00:05:09: Dann kam Corona, das war für mich als Unternehmer sicherlich eine Position wo ich eher in der Verteiligung gespielt habe.

00:05:16: Das war dann zu WDP-Zeiten, das war bei der Rolle die mir super gefallen hat muss ich sagen.

00:05:22: also deswegen spreche es auch an.

00:05:24: Es hat sich wirklich über die Zeit verändert und ich glaube dass ich da sozusagen nix ab anbrennen lassen.

00:05:32: Und jetzt glaube ich schon dass ich in der Coachscholle also eher einer Seitenlinie eigentlich am besten aufgehoben bin weil ich eben auch viele Spieler hab kommen sehen viele spiele also wenn man jetzt mal bewerbungsgespräche als sowas wann nimmt oder oder Personalentwicklungsthemen das war waren immer Themen von mir weil ich in meinen sehr.

00:05:56: Dynamischen umfelden gearbeitet habe.

00:05:58: da wurde also viel verändert viel eingestellt viel aufgebaut viel dazu gekauft und dann muss man sich vor der später mit Spielaufbau und so was beschäftigen damit die Mannschaft dann auch buntet Und in der entsprechenden Liga eben auch erfolgreich sein kann.

00:06:12: und so wird ich heute sagen, ich stehe ja am Spielfeldrand.

00:06:16: Ich würde mich nicht mehr einwechseln.

00:06:19: Alters- und Leistungstechnisch bin ich am Rand am besten ausgeroben und Erfahrungstechnische.

00:06:26: Okay aber multiple Rollen eingenommen vom Sturm ins Mittelfeld an die Seitenlinie bei so einer Arztspieler Trainer?

00:06:34: Ganz spannend.

00:06:34: und ja unser Titel heißt, wenn Change zu früh delegiert wird.

00:06:38: Vielleicht kannst du uns da nochmal ein bisschen mitnehmen?

00:06:40: Du hast ja ganz viele Rollen eingenommen.

00:06:45: Wir kommen sicherlich noch mal auf deine Rollen die du jetzt zum Ende auch hast.

00:06:49: das sind ja auch verschiedene.

00:06:51: aber was denkst du bei dem Titel also was ist der Hintergrund Und aus der Erfahrung heraus, was passiert wenn Change zu frühdelegiert wird.

00:07:05: Ja also die Erfahrungen, die mich jetzt sechsundzwanzig Jahre lang begleitet ist eben Veränderung Change.

00:07:13: und warum ist das so die Essenz?

00:07:16: Weil ich habe immer in digitalen Unternehmen gearbeitet, die entweder Challenger waren oder gechallengt wurden durch Digitalisierung.

00:07:29: Und da ist die Veränderung an der Tagesordnung und ich habe in meiner Unternehmensberatung, wir waren auf digitale Strategien- und Geschäftsmodelle spezialisiert.

00:07:40: Am Anfang hab' ich halt immer wieder die Frage bekommen hier was sollen wir denn tun?

00:07:46: Und dasselbe erleb' ich jetzt mehr vom Spielfeld dran beim Thema KI.

00:07:52: also alle sind aufgeregt es gibt eine Riesenunruhe, es gibt ne Unsicherheit oder auch ne Hoffnung und dann fragt man sich, was müssen wir tun?

00:08:03: Was müssen wir

00:08:03: verändern?".

00:08:04: Und da habe ich schon festgestellt bei mir selber.

00:08:07: Bei meinen Piers, bei meinen auch Gremien über mir, Gremie in denen ich mitgewirkt hab und eben auch bei vielen Kunden dass man sich sehr schnell darüber einig ist das was getan werden muss ja aber eben die Veränderung zu schnell, als etwas fürs Mittelmanagement abdelegiert wird oder unterdelegert wird.

00:08:33: Und man sich zu wenig mit den Konsequenzen der Veränderungen beschäftigt.

00:08:39: Die sind nämlich oft groß gerade wenn es um Technologie geht.

00:08:43: und dieses moderieren und managen dieser Konseqenzen also das meine ich mit Veränderungsdelegation nach unten Die ist aus meiner Sicht eine absolute Chefsache.

00:08:54: Kann man vielleicht nachher noch mal drauf eingehen, wie ich auch so auf Veränderung blicke?

00:09:00: Der steht ja immer ein Widerstand entgegen und am Ende ist es die Aufgabe von uns Managers und auch von den Gesellschaft dann diesen Widerstand aufzulösen damit die Veränderungen geschehen kann.

00:09:14: Und das kannst du nicht nach unten delegieren.

00:09:16: Das musst du selber machen als Führungskraft.

00:09:20: Und Philipp, was ist so deine Erfahrung?

00:09:25: Woran es dann liegt, dass das zu früh delegiert wird.

00:09:28: Ist das aus dem Lustprinzip heraus?

00:09:31: So war ich am Anschub genommen, weil's auch meine Rolle ist und so.

00:09:37: jetzt reicht es aber auch ein bisschen.

00:09:38: Das will ich einfach weitergeben.

00:09:40: oder... Durchblicken Sie die nach unserer Meinung der Berater noch nicht klar genug, diese Situation also der Handlungsdruck ist noch nicht groß genug.

00:09:50: oder bei den angekommen.

00:09:51: Was sind deine Erfahrungen?

00:09:53: Also das ist total schwer zu sagen.

00:09:56: und ich...also da gibt es ja zwei Ebenen.

00:09:59: Da gibt's ja eine psychologische Ebene.

00:10:02: Ich glaube die jetzt zu besprechen, das würde zu weit führen.

00:10:07: Jeder Mensch hat Gründe warum oder weshalb er sich bestimmten Dingen gegenüber öffnet oder nicht?

00:10:14: Also da spielt ja dann auch immer das Thema Unsicherheit rein und Angst oder Status.

00:10:21: Das sind klassische Führungskräfte, Attribute, die bei größeren Veränderungen halt auch gechallengt werden.

00:10:31: Teil, der aber von einem guten Coach auch gut adressiert und auch gut behandelt werden kann.

00:10:39: Und dann gibt es natürlich den inhaltlichen Teil... Da geht's dann meines Erachtens viel um Unkenntnis und da ist es dann gut Emotionen in Fakten zu tauschen.

00:10:53: Das war ja dann auch oft ein Job denn ich hatte als Berater dass wir unseren Kunden versucht haben Dinge zu erklären, so zu erklären dass sie verstehen konnten auch in Bezug gehen konnten zu diesen Informationen.

00:11:09: Zu ihrem eigenen Unternehmen und auch zu ihrem Handeln.

00:11:12: Und man ihnen dann in einem Safe Space, in einer sicheren Umgebung eben auch die Konsequenzen des Handelns und des Nichthandelns darlegen konnte.

00:11:21: also ich glaube viel hat auch mit Informationsbeschaffung zu tun.

00:11:25: das ist auch oft so wenn man irgendwohin aufbricht dann braucht man planen und da muss man auch genau wissen was darauf ein zukommt.

00:11:33: Und das ist dann oft unser job gewesen

00:11:37: ja vielleicht an der stelle filiband perspektivwechsel.

00:11:40: aus meiner aus meiner sicht haben gerade bei uns Auch eine sehr bekannte Beratung gehabt, wo wir auch das Thema Transformation begleitet haben.

00:11:50: Und ich bin erfülllich bei dir wenn du sagst Veränderungen ist Chefsache.

00:11:54: Das geht für ganz viele Themen der Veränderung und auch mal bei uns das Thema Innovation eingeführt weil es auch klar dass Innovation Chef Sache sein muss, weil man da als CEO vorangehen muss.

00:12:05: Nichtsdestotrotz, wenn die Berater dann aus dem Haus sind, dann empfängt ja die Arbeit eigentlich erst an.

00:12:11: Also du hast gerade schön gesagt, dass deine Rolle als Berater deeper das Thema Transformation in die Chefetagen zu bringen.

00:12:22: aber ich finde die größte Herausforderung ist halt dann ins Machen und Umsetzen zu kommen.

00:12:28: und der Berater berät ja wie der Name schon sagt und das Doing muss ja dann eigentlich in der Chefetage beginnen, aber in der ganzen Unternehmung erfolgen.

00:12:40: Wie ist da deine Erfahrung?

00:12:41: Wann hat das mal gut geklappt und wann sind es vielleicht auch verpufft wenn der Berater aus dem Haus war?

00:12:48: Was sind da so Erfolgskriterien?

00:12:50: Also ich glaube es gibt gute und schlechte Berater für alles.

00:12:54: also es gibt super Strategieberater und die können halt Strategie, können aber nicht Umsetzung suchen.

00:13:07: Unternehmer und Unternehmen die richtigen Berater für den richtigen Thema aus.

00:13:14: Da fängt es aber schon an, das Verständnis ist oft wie entwickelne Strategie, die lassen wir uns schön schreiben, die kommunizieren wir dann gemeinsam und die delegieren wir da ins Mittelmanagement für die Umsetzung Und dann merkt man eben oft dass es nicht richtig funktioniert.

00:13:37: Meine Erfahrung ist, was uns jetzt betrifft.

00:13:39: Was meine ehemalige Beratung wird.

00:13:42: Wir haben immer versucht den Strategieteil kurz und übersichtlich zu halten weil ich glaube dass Strategien wenn sie gut vorbereitet sind sehr schnell entwickelt werden können.

00:13:54: Meine absolute Erfahrung auch die strategischen Optionsräume für Unternehmen Wenn man sie gut analysiert, die sind überschaubar jetzt mal abgesehen.

00:14:06: Davon ob man jetzt früher Autoreifen gemacht hat und morgen Handys aber ansonsten sind die überschauba und dann muss man sich eben konsequent gehen.

00:14:15: Aber in der Umsetzung ein großer Teil fehlt und da hat meine Beratung eigentlich einen Schwerpunkt gehabt also in der umsetzungsbegleitung.

00:14:25: so wie haben wir das gemacht?

00:14:28: Das machen auch andere gut.

00:14:32: Vielleicht muss man da einmal ganz kurz nochmal so ein bisschen abstrakter drauf schauen.

00:14:38: Also ich habe es vorhin schon gesagt, Veränderung, dem steht immer was entgegen nämlich der Wunsch sich nicht zu verändern also Widerstand und das ist ja urmenschlich.

00:14:48: Also keiner von uns hat Bock auf Veränderungen.

00:14:51: Es fängt ja schon im privaten an dass Sofa steht in meiner linken Ecke und plötzlich schiebt irgendjemand in die anderen.

00:14:57: meins eine super Idee.

00:14:58: dazu sieht man sich nicht mehr wohl in seinem Eigen Zuhause und die Menschen sind so programmiert, dass sie versuchen Dinge, die sie als als komfortabel.

00:15:08: Die sie also erfolgreich für sich erkannt haben zu schützen und zu beschützen?

00:15:14: Und das hat uns ja auch in der evolution dahin gebracht wo wir sind.

00:15:18: Jetzt ist es aber eben nicht immer ganz hilfreich.

00:15:23: und gerade dann wenn man eben erkannt hat dass das Bild hab gesprochen dass super mal verschoben werden muss Dann braucht es eine Auseinandersetzung mit diesen Mit diesen Widerständen und die das.

00:15:40: Also Change Management ist jetzt keine Wissenschaft, aber es gab mal irgendwelche Leute, die haben sich das überlegt und das habe ich in meinem in meinem Doing immer wieder angewandt und übernommen.

00:15:52: Das ist das Thema was steht jetzt dieser Veränderung entgegen?

00:15:56: Und dass der Widerstand und den kann nicht brechen durch drei Dinge, und zwar ist das einmal brauche ich eine Unbehagen also eine Dringlichkeit einer Urschenzieher die muss vorhanden sein und die muss adressiert sein und kommuniziert sein.

00:16:14: Das ist eben wenn man jetzt mal auf Deutschland blickt ja ganz klar zu erkennen über alles eine riesige Unsicherheit, eine Riese Unzufriedenheit.

00:16:22: oder in der Coronazeit sprach vorher bei Manorhol in der Corona Zeit war das die Angst, dass viele Dinge den Bach runtergehen.

00:16:31: Also das ist immer ein ganz wichtiger Baustein und wenn der nicht existiert dann ist es eben eine Aufgabe des Topmanagements darüber zu reden also nicht die Dinger totzuschweigen, nicht zu sagen sie sind alle super sondern Dinge anzusprechen aber eben auf einer Art und Weise wie sie nicht Angst macht, sondern wie sie eher motivieren.

00:16:51: Die zweite Zutat ist ich brauche eine Vision, das ist V erstes u unbehagungs zweites fau vision.

00:16:59: ich brauche eine klare vorstellung darüber wo es hingehen kann.

00:17:04: Ich sage bewusst kann weil keiner weiß genau wie die zukunft aussieht.

00:17:07: aber es braucht eben einen mutigen man oder eine mutige frau, die das beschreibt.

00:17:12: Ja ja ich sei mal der älteste change manager ist moses gewesen in der bibel der die der die Israeliten da aus der Gefangenschaft oder Sklavung geführt hat.

00:17:23: Der hat gesagt, da drüben auf der anderen Seite des Meeres ist das genobte Land.

00:17:27: Hat er das gewusst?

00:17:28: Nein!

00:17:29: Aber der hat halt gesagt... Also schlechter als hier kann es nicht sein.

00:17:33: also erzähle ich meine Geschichte und hatte diese Vision, hat den Leuten immer wieder gesagt, als sie gesagt haben auch nee komm wir kriegen zu essen ja wir sind etwas klar, aber wir bekommen zu essen und wir haben einen Schlagplatz Warum sollen wir aufbrechen?

00:17:48: Hat ihn immer wieder gesagt, dass das kein Lebensmodell ist.

00:17:51: Also es ist das Thema Urgentie.

00:17:53: und jetzt kommen wir zum letzten Punkt und der ist genau so wichtig wenn nicht wichtiger als die anderen.

00:18:00: Das ist das thema e wie Erfolg.

00:18:02: Ich brauche erst erfolge.

00:18:04: also Wenn ich ein change los trete muss sich auch für schnelle Erfolge Sorgen.

00:18:11: Ja Also sportlich gesprochen ich muss auch mal ein paar spiele gewinnen Sonst verliert die Mannschaft die Moral und dann der Anführer, in dem Fall der Coach seine Kredibilität.

00:18:23: Und für diesen ersten Erfolge brauche ich einen Plan.

00:18:27: Also ich muss meine Ziele richtig wählen, dass sich erste Erfolgen herbeischacken kann, dass ich auch Substanz bei erster Folge habe... ...und dass ich diese ersten Erfolge dann in einer Change-Kampagne auch kommuniziere.

00:18:40: Dass ich den Leuten den Zusammenhang zwischen diesen Erfolgens ihrem Hanseln der Vision und dem Unbehagen erkläre.

00:18:48: Und das alles, also unbehagen uv-Visione erst erfolge u mal v mal e Das ist ein Produkt, dass es nicht plus.

00:18:58: Also wenn eins dieser Punkte null ist dann ist das ganze Ergebnis null und damit ist der Widerstand gebrochen oder ungebrochen und passiert genau gar kein Change.

00:19:10: Und da ist das was ich meine, Ein oder zwei Punkte dieser Change Forme sich rausgreifen.

00:19:17: Meistens ist das die Vision, die dann durch Strategieberater vorbereitet wird und umgesetzt wird.

00:19:24: Die reicht aber nicht!

00:19:25: Ich brauche eben auch das Thema Urschency wie gesagt jetzt im Moment in Deutschland ganz gut vorhanden.

00:19:33: also auch kritische Situation sind immer ein guter Nährboden für Veränderungen, never waste a good crisis.

00:19:39: also das ist bekannt.

00:19:44: was fehlt sind die ersten Erfolge und die Begreifbarmachung dessen, warum es sich lohnt sich zu verändern.

00:19:53: Und in Talle von Moses war das übrigens dass ich das mehr gespalten hatte.

00:19:56: Das war schon gar nicht schlecht.

00:19:59: da ist er ja der Glück gehabt.

00:20:00: Da ist er also mit dem Schwert in der Hand, das war die Edition der starke Anführerschaft, ist er vorweg gegangen und hat gesagt als sie gesagt, wie sollen wir denn darüber kommen ins gelobte Land?

00:20:09: Hat er gesagt, wir laufen einfach mehr hat sich gespalten, also biblisch gesprochen.

00:20:14: Der Realität war es wahrscheinlich irgendein spezielles Wetterphänomen und man konnte da relativ gut durchgehen.

00:20:20: und dann haben die gesagt ja okay jetzt müssen wir mit gehen.

00:20:25: und haben sie auch gemacht, haben dann vierzig Jahre gebraucht bis er das gelobte Land gefunden hat.

00:20:31: Also manchmal braucht's auch lang und manchmal braucht es auch in starken Glauben an diesen Anführer.

00:20:38: Aber die erster Folge sind unerlässlich und ich habe immer versucht meinen Kunden in den Projekten, die wir gemacht haben.

00:20:48: Diese ersten Erfolge ganz früh zu zeigen und auch zu zeigen wie sie die verwenden können weil meistens gibt es ja auch negative Themen.

00:20:57: das müssen Abteilungen sich verändern.

00:21:01: Frau Meier sitzt jetzt bei Herrn Peters und Herr Peters hat aber vorher am liebsten mit der Frau Müller im Büro gesessen.

00:21:08: All diese Dinge passieren, wenn man Digitalisierung damals vorangetrieben hat weil man eben auch Prozesse verändert hat und Zuständigkeiten verändert hat Und auch Zugriff auf Daten verändert hat.

00:21:22: Um das dann eben auch begreiflich zu machen ist es wichtig zu zeigen hey dass lohnt sich für euch Wir werden da oder da besser, wir gewinnen den Kunden.

00:21:32: Wir kriegen mehr Zufriedenheit, wir steigern unseren Umsatz und natürlich hat das dann auch was am Ende mit zufriedeneren Mitarbeitern zu tun oder mit mehr Geld die ich dann in Aus- und Umbildung stecken kann.

00:21:48: Und ja, das ist vielleicht nochmal ein gutes Beispiel Ich habe viele Unternehmer gerade in den Medien.

00:21:53: Da wurden Millionen ausgegeben Bildungsprogramme, also jeder wurde dann zum Digitalisierungsmanager ausgebildet.

00:22:06: Das bringt aber gar nichts!

00:22:07: Also wenn ich alle Leute einfach nur ausbilde, dann habe ich weder die ersten Erfolge, ich hab dich Division... Jeder entwickelt dann so eine Vorstellung davon was das für seinen Bereich bedeuten kann.

00:22:17: Aber ich brauche schon eine klare Vorstellung.

00:22:20: und in zb Falle von Holzbring wo ich ja gearbeitet Da gab's die Vision von, also es sind zwei Brüder.

00:22:27: Ich hab erst für Stefan Von Holzbring dann später Petitor von Holzbringer gearbeitet und Stefan Von Holzbring hatte die Vision ich werde mich verabschieden aus dem Thema Buch- und Zeitungsmedien Und ich werde das Geld was ich durch die Verkäufe einnehme in digitale Geschäftsmodelle stecken.

00:22:48: Zalando Studi VZ damals und viele viele andere Das war seine Vision.

00:22:53: jetzt muss man nicht kommentieren ob das richtig oder falsch ist, es war seine Vision und die war klar.

00:22:59: Und sein Bruder hatte eine andere.

00:23:00: der hat gesagt alle macht den nationalen Medien die Zeit Handelsblatt Tagesspiegel und hat da dann viel erreicht.

00:23:08: ja und das ist ein gutes Beispiel.

00:23:11: ich habe aber viele Medien Unternehmer und Gesellschaft auch kennengelernt.

00:23:18: Die haben sich im Grunde nicht entschieden.

00:23:19: Wir machen einfach so weiter, aber tun halt so als ob wir digitalisieren.

00:23:23: Die Mitarbeiter haben jetzt iPads.

00:23:25: Das war dann immer die Antwort oder nächstes Jahr reisen wir alle nach San Francisco und gucken uns mal an wie sie das bei Facebook machen.

00:23:34: Ja, dass es kein Veränderungsmanagement ist und das ist falsch delegiert.

00:23:43: Ich überlasse die Verantwortung bei den anderen.

00:23:45: Was ich auch

00:23:45: häufig erlebe sind Change-Prozesse und was man ja auch in der Politik sehen kann.

00:23:50: Die Kommunikation eben auch von dem, die ersten Schritte zu machen sondern eben auch vor allem gesagt ist das ja auch schon auch das zu kommunizieren an den Rest der Truppe dass man das eben auch mitkriegt was da passiert denn vielleicht kriegen das die Leute im Pilotprojekt oder wo immer auch mit und die daneben sitzen können das beschnuppern und werden so ein bisschen zutraulich aber die anderen gerade beim größeren System kriegen sie ja nicht mit.

00:24:15: Also ich finde immer das beste Beispiel ist so die Tagesschau, so fünfzehn Minuten nur negativ Nachrichten, dass man danach denken könnte Gott es funktioniert wirklich gar nix.

00:24:25: und wenn man dann ab und an so nochmal hier und da wenigstens eine Botschaft was gut läuft, ne?

00:24:30: So als Pflichtagenda in die Tageschau einbringen würde, dann würde es glaube ich... Dann könnte man auch bisschen Mut schaffen.

00:24:35: Es gibt doch noch mal anderes.

00:24:36: also du sprichst einen wichtigen Punkt an.

00:24:38: Ich würd' mal sagen Das is auch Expectation Management.

00:24:43: Jetzt ist ja hier der Sport Kontext gegeben und ich würde mal sagen Jürgen Klopp, ist für mich da ein grandioses Beispiel an Change Manager.

00:24:52: Wenn der wohin kommt oder früher jetzt macht das ja nicht mehr.

00:24:55: aber dann hat er erst einmal gesagt okay ich kann hier gewinnen wir können was auch Meister werden oder Europacampion.

00:25:06: Aber ich brauche Zeit.

00:25:08: Ich brauch folgende Zutaten Ja Und an denen und den Stellen auch Geduld und Backing.

00:25:16: Und das ist natürlich was, jetzt immer wieder bei der Politik... Das hat die Politik alles nicht!

00:25:21: Da geht es ja immer vor der Wahl, ist nach der Wahl.

00:25:25: Wir haben das Problem mit dem Landtagswahl oder im Bundestagswahlen und im Grunde steht das politische Kalkül langfristigen Plänen wo man mal sagt, März hat's immer mal wieder versucht aber ist halt dann auch ungeschickt in der Kommunikation zu sagen Das braucht Zeit und das wird schwer, aber es lohnt sich trotzdem.

00:25:46: Und es ist unausweichlich.

00:25:47: und hier sind kleine Erfolge die wir übrigens in Deutschland auch haben.

00:25:51: Aber die kommen halt den Tagesschauern im Kontext nicht oder werden nicht vermittelt.

00:25:57: Da fehlt völlig die Einordnung und eigentlich bräuchte man dafür ein eigenes Kabinett für Change-Kommunikation.

00:26:06: Das wäre meine Kompetenz, die glaube ich wirklich was bringen würde.

00:26:12: Ich zeige nochmal einen kurzen Schwenk von der Schule zu dir, Philip.

00:26:16: Du warst ja ganz zu Beginn gesagt aus einem sehr spannenden Lauf genommen vom Start-up zum Corporate zur Gründung dann Verkauf und jetzt in der Rolle Advisor ja Coach Und eben hast du die das schöne Produkt U mal V mal E vorgestellt.

00:26:36: Hast du das denn bei dir selber auch angewendet?

00:26:38: Also war da auch immer so ein Sense of urgency und hat sie deine Vision.

00:26:41: Und dann hat das funktioniert bei dir persönlich.

00:26:45: Ja, ja, das habe ich angewendete und es hat funktioniert.

00:26:49: aber das war nicht einfach weil also Es gab Zeiten da Da hatte ich als Unternehmer mit meiner Unternehmensberatung sehr viel Erfolg.

00:27:03: Aber gleichzeitig habe ich mich gefragt Wie sieht das in zehn Jahren aus?

00:27:07: Also diese Vision.

00:27:11: Machst du das jetzt alles noch größer, wir waren vielleicht fünfzig Leute oder so oder sechzig Mitarbeiter.

00:27:17: Aber ich habe ja gesehen es wird nicht leichter wenn hundert hast und auch nicht wenn du zweieinhalb hast wird sozusagen nur anders und du musst auch deinen ganzen Management Stil immer wieder ändern.

00:27:27: Du brauchst auf der Führungsebene eine andere Mannschaft Und da hab' ich für mich schon erkannt dass meine persönlichen Vision Design kann dieses Unternehmen früher später in andere Hände zu geben.

00:27:41: Also dann auch natürlich in Verbindung mit einem Kulturwandel, weil wir größer werden.

00:27:48: erst dachte ich das sind die eigenen nachwachsenden Mitarbeiter.

00:27:52: Das hat aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert.

00:27:56: Und dann gab's diese Opportunität an einen externen Investor zu verkaufen.

00:28:03: Aber das war für mich der Teil V-Vision, ja?

00:28:08: Ich musste natürlich meine Pias mitnehmen.

00:28:10: also ich hatte ja jetzt zwar einiger Gesellschaft zum damaligen Zeitpunkt aber ich hatte trotzdem Partner die ich hundert Prozent brauchte und die auch mitnehmen wollte und nicht verlieren wollte, also muss ich mir gut überlegen wie ich die damit ins Boot bekomme.

00:28:31: Und auch dann beim Thema erste Erfolge wenn man das nochmal anwendet auch da habe ich quasi früh begonnen mein Unternehmen so aufzubauen als ob wir schon größer wären also gerade im Bereich dieser Weiten Kernprozesse jetzt mal abgesehen von der Beratung hast du ja zwei Kern Prozesse das ist Kundenvertrieb und.

00:28:57: Und Rekruting, ja da sind ja bei deine wichtigsten Prozessen neben der Herstellung des Beratungsprodukt.

00:29:02: aber wenn ein gutes Rekruten macht dann hast du schon Mal eine gute Basis für eine gute Beratungen.

00:29:08: und die Prozesses haben wir sehr sehr habe ich sehr viel Augenmerk drauf gelegt und hab gesagt Wenn wir da besser werden Dann sind wir auch andockfähig.

00:29:17: und die ersten Erfolge kamen dann auch, das waren immer unsere Paintpoints.

00:29:20: Also jeder der im Professional Services Bereich unterwegs ist, der wird wissen Vertrieb- und Mitarbeitergewinnung jetzt letzteres ändert sich gerade ein bisschen aber war ja jahrelang Paintpoint number one und two oder umgekehrt und insofern haben wir da versucht erst der Folge zu erzielen.

00:29:39: also lange Antwort Ja Ich habe das für mich versucht nicht immer geschafft.

00:29:45: Ich hab das ja auch erst vor zehn Jahren würde ich mal oder acht jahren entdeckt.

00:29:50: Ja, auch durch jemand der mir das erzählt hat oder wo ich das lernen durfte Aber es war vorher schon da.

00:29:58: ich konnte nur nicht so gut beschreiben

00:30:01: sehr sehr sehr prägnant und macht dich ja authentisch wenn du dass wir deinen eigenen Lebensweg auch anwendest.

00:30:09: So

00:30:10: heute immer meine erste frage wenn ich Jetzt, heute Nachmittag habe ich wieder Barats Thema mit Gesellschafterfamilien die.

00:30:21: Wo ich eventuell eine Rolle übernehme.

00:30:25: meine erste Frage ist immer was wollen sie?

00:30:28: ja und das ist das thema fau dass divisionen und ihr werdet nicht glauben wie meisten Leute können das nicht beantworten also da kommen dann flotskeln wir wollen Wachstum wir wollen Erfolg Wir wollen das Unternehmen weitergeht, wir wollen es in die nächste gehen.

00:30:43: Ja aber was bedeutet das konkret?

00:30:47: Was ist denn der Erfolg für Sie während dieser von fünf Prozent oder von zwanzig eine Million Euro E-Bilder drei.

00:30:54: Das müssen wir schon konkretisieren weil da sehr unglaublich unterschiedliche Wege dann sein werden das zu erzeugen.

00:31:00: und So komme ich immer über meine Rollen, immer über diese Zielsetzung und immer über die Vision, die wir dann entwickeln.

00:31:10: Und die dürfen ja auch höchstpersönlich sein!

00:31:13: Also keiner muss sich entschuldigen für seine Vision – schon gar nicht die Gesellschaft da.

00:31:18: Die haben alles recht dazu.

00:31:20: Dann halt die Frage ob man genügend Leute schinde, die damit machen wollen aber erst mal kannst du sie haben.

00:31:25: Ich

00:31:26: werde bei Schürzel noch mal sagen, auch so mit Blick auf die Zeit.

00:31:30: Wir gehen so langsam in die Schlussphase der Partie und nochmal so ein ... Ja, zehn Minuten Verlängerung!

00:31:38: So wie es jetzt immer in der Bundesliga ist.

00:31:40: Wenn du so einen Ausblick mal wachst zu den nächsten drei, vier Jahre, wird's da für die Überschrift, wenn Change zu früh dedikiert wird?

00:31:49: Glaubst du dass da noch mehr ein Augenmerk bei den Entscheidern draufgesetzt wird?

00:31:55: oder wird das... Vielleicht immer schwieriger, weil die Welt noch komplexer ist.

00:32:00: Man sich mehr zusammenreißen muss um sich zurückzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen.

00:32:05: als Beispiel Wie schätze das ein?

00:32:11: Ich glaube beides.

00:32:12: Also zum einen glaube ich dass es auch eine neue Generation von managern jetzt gibt Die schon im change groß geworden sind.

00:32:19: ja also wir sind jetzt siebziger Jahrgang Und auch die jüngeren die kennst du gar nicht anders.

00:32:26: Die Generation davor, die kannte ja immer nur dieses Komfort.

00:32:31: Also dieses Bessermachen.

00:32:32: Besser machen was man schon macht also verteidigen besser machen bewahren beschützen.

00:32:37: Ja ich glaube da entwickelt sich schon ein neuer Stil und auch damit auch die Bereitschaft und die Fähigkeit solche Veränderungsprozesse zu managen.

00:32:48: aber Ich sehe es auch so und ich bin ja auch persönlich betroffen.

00:32:56: keine Unstimmung verbreiten aber ich bin schon manchmal froh, dass sich jetzt auch schon so lange arbeiten durfte und so viel Erfahrung machen durfte weil ich auch das Gefühl habe welches ist aber auch ein altes Thema.

00:33:05: es wird nicht einfacher.

00:33:06: also die Komplexität nimmt zu.

00:33:10: Die Breite die Tiefe und du kannst dir halt auch dadurch dass die Themen jetzt gerade KI enorm kapitalintensiv sind du kannst es in der Regel nicht einmal oder zweimal machen.

00:33:23: Entschuldigung, du kannst es nicht ein oder zweimal falsch machen.

00:33:26: Du musst es gleich richtig machen, weil sonst geht dir irgendwann die Puste aus.

00:33:31: finanziell gesehen das ist ja auch ein strukturelles Thema mit den Finanzierungsmöglichkeiten in Europa und in Amerika.

00:33:39: deswegen sind hier so viel weiter.

00:33:40: also es ist halt einfach auch mit sehr viel Kapital verbunden.

00:33:44: und dass alles gesagt haben wie gesagt auch Vater von zwei Söhnen jetzt irgendwann auch ins Berufsleben übergehen macht man sich viel Gedanken und ich glaube, die Grundeigenschaften, die man bei Mitarbeitern, bei sich selbst, bei seinen Kindern hervorbringen oder pflegen darf sind eben diese Veränderungsfähigkeit zu schulen.

00:34:06: Zu üben, Resilienz aufzubauen.

00:34:09: ja dann ist schon mal ganz, ganz viel gewonnen.

00:34:14: aber lange Antwort auf deine Frage würde sagen wahrscheinlich beides.

00:34:18: also es wird besser das Change Management gemacht werden Aber es wird auch weiter viel Change Management gebraucht werden und es wird nicht immer erfolgreich sein, weil's halt einfach schwierig ist.

00:34:30: Das ist ein wunderbares Fazit Pilip!

00:34:32: Ich danke dir für deine Ausführung – ich fasse das noch mal kurz für unsere Zuhörer zusammen.

00:34:37: Ich fand dein Einstieg ganz spannend mit den verschiedenen Stufen Äh und äh ja auch Rollen, die du wahrgenommen hast.

00:34:44: Fand ich auch sehr mutig.

00:34:46: ne von Startup über Cork wird Übergründung Verkauf Und jetzt etwa.

00:34:49: also da haben wir eigentlich zu wenig drüber gesprochen am Ende.

00:34:53: Aber es ging ja auch darum dass Du normal die These adressiert hast Veränderungen ist Chefs Sache.

00:34:59: Warum?

00:35:00: Weil eben So etwas vorgelegt werden muss und du hast dann auch schön dargestellt, dass das auch ein psychologisches Momentum hat nämlich die Angst vor Veränderungen, die wir alle haben.

00:35:09: Und damit auch den Umgang mit Veränderung lernen müssen gegen diese Widerstände anzukämpfen.

00:35:16: Du hast es wunderbar mit einem biblischen Beispiel auch versehen.

00:35:21: Das nehme ich für heute mit und ich hoffe auch viele unsere Zuhörer.

00:35:24: Das Produkt was du quasi deine Erfolgsformel Unbehagen mal Vision, mal Erfolg.

00:35:33: Kann eben dazu führen dass man diese Veränderungen dann auch sehr erfolgreich meistern kann und es ist halt ein Produkt wo alle drei Komponenten eintreten müssen oder auch erfolgreich bedient werden müssen und das geht am Ende auch um Erwartungsmanagement.

00:35:50: Das hat mir wunderbar dargestellt!

00:35:52: Und ich finde deinen Ausblick dann auch nochmal dass wir eben auch was lernen müssen, diese Fähigkeit ausbilden müssen.

00:36:00: Auch trainieren müssen in der Business-Liga ein bisschen sportliche Aspekte, das wir nämlich Veränderungen managen müssen und ich glaube, wir drei hier, wir sollten das gelernt haben die zukünftigen Generationen auch und weil es eben auch schwieriger wird, weil die Komplexität nicht nur in der Technologie sondern auch grundsätzlich steigt und das fand.

00:36:20: ich war ein wunderbares Wunderbare Ausblick, die du uns gegeben hast und auch nochmal einen Einblick in deine Vita.

00:36:26: Und in deine Erfahrungen, die Du geteilt hast.

00:36:29: Vielen Dank dafür, Philipp!

00:36:30: Und vielen Dank, dass du den Spieltag hier mit uns gespielt hast und an alle Zuhörer.

00:36:37: Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag.

00:36:39: Macht's gut bis dahin und bis zum nächsten Mal.

00:36:54: Tschüss!

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