Spieltag 58: "Gladbach goes global - Expansion eines Hidden Champions" mit Johannes Samwer.

Shownotes

An Spieltag 58 der BusinessLiga "Gladbach goes global - Expansion eines Hidden Champions" läuft Johannes Samwer, Geschäftsführer der Rhenus Lub GmbH & Co KG, bei uns auf.

Johannes spricht mit uns über Herausforderungen und Chancen bei der Internationalisierung eines mittelständischen Unternehmens in der Schmierstoffbranche sowie Strategien für den Markteintritt in Indien und Europa. Zudem teilt er mit uns seine Erfahrungen zu Führung, Mitarbeitereinbindung und Entscheidungsprozesse.

Chapters

  • 00:00 Begrüßung und Vorstellung des Gastes
  • 01:25 Johannes Sammer stellt sich und sein Unternehmen vor
  • 02:45 Position im Unternehmen und sportliche Analogie
  • 03:45 Globale Erfahrungen und Entwicklung von Renus Loop
  • 07:08 Hürden bei der Internationalisierung
  • 10:20 Internationale Vertriebs- und Produktionsstrategie
  • 14:31 Bedeutung von Englisch und Basisarbeit im Globalisierungskontext
  • 19:41 Kulturelle Veränderungen und Organisation
  • 25:07 Stärken der Unternehmenskultur und Veränderungsbereitschaft
  • 31:43 Zukunftsausblick und Expansionspläne
  • 34:08 Zusammenfassung und Abschluss

Also, hört und/oder schaut rein, liebe Entscheider. Die „BusinessLiga“, der Entscheider-Podcast für Digitale Transformation & Change Management, gibt's bei allen gängigen Podcast-Apps, im Clubhaus von KEYPLAY® und bei YouTube.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Ihr der BusinessLiga folgt und ein Feedback da lasst.

Und wenn ihr mehr wissen wollt über Ralf und Volker, dann schaut gerne auf deren Profile bei LinkedIn und den Internetauftritten ihrer Vereine nach: Ralf spielt bei der Open Grid Europe GmbH und Volker bei KEYPLAY®.

Transkript anzeigen

00:00:20: Herzlich willkommen zur Business-Liga, der Podcast für digitale Transformation und Change Management mit Ralph Werner und Volker Rau wieder aus den Sprecherkabinen in Köln und Essen.

00:00:31: Und heute begrüße wir dich lieber Zuhörer zu Spieltag, Tag fünftig mit unserem Gast Johannes Samba Geschäftsführer bei Renus Lupp und dem Thema Gladbach Goes Global Expansion eines hidden Champions.

00:00:44: Johannes von unserer Seite ganz herzlich willkommen.

00:00:47: sensationell Dass du bei uns hier in der Business-Liga aufschlägst und sag doch mal für uns und unsere Zürcher als erstes ein bisschen etwas über dich, deine Person und das Unternehmen.

00:00:59: Sehr gerne!

00:00:59: Also erstmal Ralf Volker vielen Dank dass ihr mich fürs Spieltag aftundfünfzig eingeladen habt.

00:01:05: Für mich ist es erst der zweite Spieltag im Podcast-Reihe und so scheinen freue ich mich hier mit euch erfahrenden Hasen einmal gemeinsam auf dem Platz zu stehen.

00:01:13: Zu meiner Person betriebsvorm Hintergrund her dann Siebzehn Jahre in der Chemieindustrie unterwegs gewesen.

00:01:20: Jetzt seit drei Jahren bei der Firma Renus Lupenfamilienunternehmen aus Mönchengladbach, da es Schmierstoffe herstellt also ein bisschen zwischen der chemieindustrie und der metallverarbeitenden Industrie agiert und bin da als Geschäftsführer tätig der alle kaufmanagement Funktionen, also Einkaufproduktmanagement vertrieb, Customer Service Kommunikation verantwortet.

00:01:44: Genau, macht das mit viel Freude und ja freue mich heute ein bisschen darüber zu berichten woran wir arbeiten wie wir da vorankommen was Themen sind und wo vielleicht auch die Brücke ist zum Sportlichen.

00:01:58: Ja das freut uns natürlich zu hören, sind wir ganz gespannt.

00:02:00: Johannes auch deine Geschichte Analogie auf dem Platz.

00:02:04: Und da sind wir direkt beim Stichwort, hier kommt kein Spieler raus ohne mir und den Volker verraten zu haben.

00:02:10: Unseres Zuhören natürlich!

00:02:11: Auf welcher Position du dich denn aufstellen würdest wenn du dein eigener Trainer wärst?

00:02:19: Ich hab jetzt sportlich gesehen habe ich eher in meinem Sturm agiert.

00:02:24: Wenn ich das aber so auf meine Rolle im Unternehmen sehe dann war es meistens eher im Mittelfeld Vielleicht nicht ganz zentral auf der Zehn eher so im linken Mittelfeld gefühlt immer an den Themen gearbeitet, die nicht ganz so leicht vorankommen.

00:02:39: Gerade beim Hockey-Sport kommt man eher mal so über rechts über die eigene Vorhand.

00:02:43: aber ich fühle mich im linkem Mittelfelt recht wohl.

00:02:48: und ja so verbindendes Element zwischen Verteidigung Spielaufbau Strategie das sind so Themen die mir viel Freude machen.

00:02:56: und dann vor allen Dingen auch in die Umsetzung Richtung gegnerischen Kreis.

00:03:00: Und dann hoffentlich auch zum Abschluss zu kommen.

00:03:03: Genau, so ich würde mich selber im linken Mittelseld aufstellen.

00:03:06: Also sechser, achter mit Zug zum Tor ungefähr?

00:03:09: Genau!

00:03:10: Und ansonsten Volker kann das bestätigen da wir ja auch schon gemeinsam auf dem Platz gestanden haben Ich spiele auch mal links hinten wenn es sein muss, wenn jemand...

00:03:19: Die Drecksarbeit nicht zu schade.

00:03:21: Ja, alles was was den Team hilft

00:03:24: Sehr gut, ja das ist auch perfekt.

00:03:27: Ja und vielleicht kannst du uns da mal mitnehmen.

00:03:29: Erfolger hat es ja gerade schon gesagt im Titel Glabbach Ghost Global.

00:03:34: Vielleicht kannst du... Du hast jetzt schon ein paar Jahre dabei, damit auf die Reise nehmen.

00:03:39: Was hast du vorgefunden?

00:03:40: Wie bist du vorgegangen?

00:03:42: Wieso geht Glab Bach jetzt global?

00:03:47: Wie ist es bei mir in meiner ruflichen Entwicklung bisher immer global gewesen?

00:03:51: Ich habe angefangen, bei Simon Kucher und Partners in der China-Industrie und Bau.

00:03:56: In den Segmenten haben wir für globale Kunden beraten, Preiskonzepte entwickelt – das war sehr global!

00:04:04: Es gab schon Projekte in Indien auf den Philippinen.

00:04:08: Man ist wirklich um die Welt geschickt worden als Berater weil der Profet im eigenen Land ja bekanntlich auch wenig gilt.

00:04:14: Und dann bin ich zu längstes gewechselt in dieser Idee oder eigenem Anspruch, das vor was man berät auch wirklich umsetzen zu können und habe da vierzehn Jahre lang im globalen Konzern an verschiedenen Stellen arbeiten dürfen.

00:04:30: Das war immer wirklich wahnsinnig global.

00:04:32: ja so längst ist es mit über vierzig Standorten in der Welt legal entities in allen Regionen vertreten und das war für mich eigentlich so von tag einzern normal in einem globalen Umfeld zu agieren und auch vor Ort zu arbeiten, habe auch mal drei Jahre in den USA gelebt und für längstes Ebenen arbeiten dürfen.

00:04:52: Und hab dann bewusst den Schritt aus dem Großkonzern rausgewählt – das war so der Blick mit Anfang vierzig in den Spiegel – willst du noch die nächsten sechsundzwanzig Jahre in einem Großkonzern arbeiten oder willst du dich wirklich einmal im kleinen Umfeld beweisen?

00:05:09: Ich möchte eigentlich nur meinem kleinen Umfeld auch breiter, gesamtheitlicher Verantwortung übernehmen und bin dann so zu Renus Loup gekommen.

00:05:17: Die ebenen Nachfolge auf der kommerziellen Geschäftsführer-Position besübt haben und habe da von innen noch mehr als von außen.

00:05:27: Von außen habe ich es vermutet – das hat sich sehr stark beschädigt – dass Renu Slup ein sehr deutsches Unternehmen.

00:05:34: ist, was schon seit über hundertzwanzig Jahren besteht.

00:05:37: Auch wirklich sich nicht verstecken muss mit dem, was es macht in den beiden Geschäftsfeldern Schmierfette und Kühlschmilchstoffe aber eben in der Internationalisierung noch ein gewisses Entwicklungspotenzial hat.

00:05:52: also ungefähr die Hälfte des Umsatzes ist in Deutschland Und das ist also nur in Deutschland, nicht Europa.

00:06:02: Diese klassische Dreitalierung Amerikas im Meer Aparc und überall so Gruppen drittel sondern allein in Deutschland hat man die Hälfte und genau wenn man dann das noch für gesamteuropa sieht, noch viel mehr.

00:06:17: Afrika ist für uns auch völlig unterentwickelt als Markt und genau deshalb ist es schon einer der Themen an denen ich da arbeite aus Gladbach dem einzigen Standort und sehr geschichtsträchtig auch den Sitz der Familie, der das Unternehmen gehört.

00:06:36: Da jetzt globaler zu denken, zu agieren, zu investieren und natürlich auch die Geschäfte zu entwickeln.

00:06:45: Und Johannes sag mal so dass ist ja auch ein Veränderungsprozess in natürlicherweise.

00:06:49: was sind sie?

00:06:51: Ja was waren so die Hürden?

00:06:54: oder sind Aktuell vielleicht die Hürden, ohne zu viel aus dem Nähkästchen zu erzählen.

00:06:59: Das was du erzählen kannst und was hat auch total gut oder vielleicht überraschend schnell gut geklappt auf diesem Weg?

00:07:08: Also eine der Hürde war dass die Organisation so gar nicht tickt.

00:07:14: bisher ja also Folien auf Deutsch.

00:07:18: Ja das war in Großkonzernen bei immer alles auf Englisch.

00:07:21: Auch in der Beratung war ich immer alles Da fängt das schon an, dass man gar keine Unterlagen hat und erstmal auch Sachen übersetzen muss um da ja eben international Partnern auch rüberzubringen was man eigentlich genau macht.

00:07:37: Das waren so sage ich mal offensichtlich eher technisch kleinere administrative Themen.

00:07:42: die größere Herausforderung war vielmehr ein bisschen tiefer liegend, dass die Organisation in der Vergangenheit auch schlechte Erfahrungen mit der Internationalisierung gemacht hat.

00:07:53: Es war jetzt ja nicht so, dass das Unternehmen erst durch meine Ankunft darüber nachdenkt internationaler zu agieren.

00:08:04: Zum einen hat man schon ein Stück weit internationales Geschäft zum anderen hat man es auch versucht gewisse Länder ganz gezielt zu entwickeln was leider nicht immer oder teils gar nicht gelungen ist weil man einfach ja, auf die falschen Personen gesetzt hat oder auch mit externen Faktoren zu kämpfen hatte.

00:08:30: Die man nicht absehen können.

00:08:31: vorher und für so ein mittelständisches Unternehmen hundert Millionen Euro Umsatz, zweihundert siebzig Mitarbeitende ist jetzt auch nicht so dass die finanziellen Mittel umgegrenzt zur Verfügung stehen und auch das diese Risikobereitschaft unbegrenzt ist, zu sagen wir gehen jetzt in gewisse Märkte und Länder Ja, hat man von eher den Kleinteiligen ist mal so technischen Herausforderungen bis zu dem etwas tiefer liegenden da eine Bereitschaft führt.

00:09:04: Zu Gewinn auch im Gesellschafterkreis und bei den Partnern die natürlich wichtig sind.

00:09:11: es ist jetzt nicht so dass wir alles selber machen.

00:09:13: das ist nicht so das wieder Greenfield hingehen eigene Produktionen hinbauen können zehn Leute einstellen können und dann erstmal nach zwei Jahren wieder fragen wie viel davon sich denn jetzt rechnen.

00:09:23: Vielfalt ist das auch mit lokalen Partnern.

00:09:27: Auch

00:09:27: da ist es jetzt nicht so, dass alle auf uns gewartet haben oder dass alle Beziehungen völlig warlastfrei waren aus der Vergangenheit.

00:09:35: und das waren so größere Herausforderungen, erst mal wieder ein Stück weit Vergangenheitsbewältigung zu schaffen, ein Stück weiter die Voraussetzung zu schaffen was die englische Sprache angeht bis hin zur Schulung von Mitarbeitenden In Englisch um gestern.

00:09:52: Und du sagst, das habt ihr schon mal versucht vor einer gewissen Zeit und jetzt war der zweite Anlauf.

00:10:00: inwiefern hat denn da oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:10:03: Jetzt auch ein Punkt Kanäle.

00:10:06: also ist es dann geht's eher um Vertriebskanäle.

00:10:08: oder habt ihr da auch Produktionsstandorte im Ausland oder habt geplant aufzubauen?

00:10:15: was ist so?

00:10:15: die Internationalisierung internationalisierungsstrategie

00:10:20: Genau, das ist immer so ein bisschen die Heinei-Thematik was es zuerst da.

00:10:25: Die Anlage um produzieren zu können und um den Kunden auf Glaubhaft zu ermitteln wir wollen wirklich in diesen Markt rein oder der Vertriebler der das auch absetzt?

00:10:33: ich glaube dass es immer wichtig ist erstmal das Geschäft zu verstehen wie das auch lokal funktioniert und auch erste Umsätze zu generieren um zu zeigen, dass die Nachfrage da ist jetzt die Produkte funktionieren.

00:10:48: Dass das Vertrauen in die Marke wächst bevor man dann in eine Anlage investiert.

00:10:54: und deine Frage zu beantworten wir haben bisher nur die Anlage in Mönchengladbach also es ist die einzige Wir haben in der Türkei.

00:11:02: das hat sich jetzt auch vor ja vor anderthalb Jahren war.

00:11:07: dann der Abschluss war schon ein längeres Projekt ließ länger Zeitraum probieren Blumenfertige aufgebaut haben.

00:11:14: Nach dem Coca-Cola-Prinzip, wir liefern den Kompound und dann kommen die Basisöle rein und das ist ein fertiger Produkt.

00:11:21: dabei dass das Know House sozusagen in der Formulierung kommt von uns, also das Männchenglattach und dann wird es eben vor Ort noch mit den Basisöl zu einem fertigen Produkt gemacht aber ohne dass man... Also dieses Basis Öl gibt keine Rückschlüsse auf die Art des Produkts sozusagen oder das Know-how des Produktes.

00:11:44: Das heißt, ihr seid auch klassisch im BtoB unterwegs?

00:11:47: Also kein Endkundenkontakt wo man jetzt sagen könnte, man könnte auch internationalisieren über digitale Kanäle, Webshops und so was.

00:11:58: Nee es ist klassisch B to B. also die großen Kundengruppen sind einmal die Metallverarbeitende Industrie Ja, Komponentenhersteller.

00:12:13: Also das ist für die Kühlschmierstoffe.

00:12:14: Das geht in der Metallverarbeitindustrie und dann die Fette gehen an Komponentenherstellern.

00:12:19: So ein Weltslager.

00:12:21: ja also die Achse im Auto oder im Lkw.

00:12:23: Das ist so eine klassische Set-Applikation.

00:12:25: Oder wenn ihr die Fensterscheiben hoch und runter macht oder euren Autositz verstellt... Wenn immer Metall über Metall geht sollte die Reibung reduziert werden, dass man einfach die Fett.

00:12:36: und da haben wir auch.

00:12:40: Aber es ist alles B to D. Und im internationalen Kontext dann eben sehr, sehr viel über Handelspartner.

00:12:46: Eigene Tochtergesellschaften haben wir jetzt in Frankreich, Spanien, Niederlande und neuerdings auch Dänemark demnächst noch Polen.

00:12:57: aber auch da haben wir uns in allen vier bzw.

00:13:00: den nächsten fünf Tochter-Gesellschaften große Änderungen vorgenommen teilweise was die Führungsposition angeht Sicherlich auch was die Integration an unseren Hauptstandort in Mönchengladbach angeht, weil die früher wohnen, die so ein externe Handelspartner behandelt.

00:13:22: Und nicht als Teil der Organisation.

00:13:25: und gerade bei einem Unternehmen unserer Größe jetzt verschiedene CRM-Modelle zu betreiben dass eine Tochtergesellschaft einen lokalen Kredit aufnimmt, obwohl die deutsche Gesellschaft eigentlich genügend finanzielle Mittel hätte um das zu identifizieren.

00:13:39: Also total ineffizient und entwickelt sich aber wenn man sozusagen da nicht genau genug oder nahe genug dran ist.

00:13:50: und da sortieren wir jetzt einiges Nicht zuletzt auch dadurch, dass einer Tochter der oder eine Eigentümerin ... der vierten Generation jetzt neu ins Unternehmen gekommen ist vor einem Jahr und es ist da auch.

00:14:04: Also was ich auch noch mal so an Change ankoppelnd, so interessant und so pragmatisch ein gutes Beispiel fand, was du genannt hast... ... ist sowas wenn man jetzt Ghost Global International ganz banal das ja anfängt mit zum Beispiel Englischkursen.

00:14:21: Also mich hat das total erinnert in meine Zeit bei QVC Teleshopping in Düsseldorf.

00:14:26: Das war auch alles erstmal so deutsch und dann wurde es alles international.

00:14:29: Und scheiterte schon daran, dass Leute einfach Schiss hatten an das Telefon zu gehen weil auf einmal ein englisches Gespräch eventuell anstand und die da nicht mehr abgenommen haben und sich irgendwie so ich bin jetzt doch noch mal länger auf Toilette.

00:14:41: und so einfach der Kundenkontakt oder mit Netzwerkpartnern total schwierig war ganz banal wie ich das auch aus der Schule kenne.

00:14:49: So Englisch ist nicht ganz so sicher.

00:14:51: Dann sage ich erst mal nix oder hauen gleich ab Und dass das auch wichtig ist und häufiger untergeht, was das so an Basisarbeit ist um erstmal ganz viel den Mitarbeitern oder denen die es dann ja egal auf welcher Ebene so die Sicherheit zu geben.

00:15:05: Auch das neue erarbeiten zu können muss man natürlich wie auf dem Sportplatz auch nochmal üben nachdem man das irgendwie mal besprochen hat und ausprobieren.

00:15:14: aber das war sowas eine wie wichtig das ist.

00:15:16: und dann fand ich auch noch mal interessant Was du erzählt hast, dass nach den Erfahrungen, nach den ersten oder paar Erfahrungen die ihr mit eurer Mit Auslandsgeschäften gemacht habt und das war nicht so gut.

00:15:27: Dass das natürlich auch eine Erfahrung ist, die man als Organisationen gemacht hat und sich beim nächsten Mal natürlich schlauerweise aus Erfahrungslernen da nochmal genauer drauf guckt macht denn das jetzt Sinn wie ich vorangehe und das noch mal prüfe.

00:15:40: So wie ein Kind hoffentlich nachdem es auf der linken Hand auf die Herdplatte gepatscht hat, sich nochmal überlegt das nicht sofort bei der rechten auch nochmal auszuprobieren.

00:15:49: Was war denn so das, was euch dann quasi den Schub oder die Entscheidung gegeben hat?

00:15:56: Wo ihr stark seid und gesagt habt da geht ich dir als Organisation den Schritt und probiert das aus.

00:16:04: Ich glaube es ist ein Stück weit auch die Flucht nach vorne.

00:16:08: Also was hat das Unternehmen noch für Entwicklungsmöglichkeiten?

00:16:13: Jedes Unternehmen möchte sich weiterentwickeln.

00:16:15: jetzt kann man natürlich einfach sagen es geht nur um Größe Ja, more of the same.

00:16:21: Oder aber geht es auch darum irgendwie die Kundenbeziehung zu vertiefen noch größere Mehrwerte zu schaffen sie natürlich dann auch abschöpfen zu können und Profitabilität des Unternehmens erhöhen zu können?

00:16:33: Aber es war so ein bisschen die Idee welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es überhaupt noch, weil die Industrie in Deutschland wo man sehr stark war bzw ist ist ein endlicher Markt.

00:16:46: Ja und nicht jetzt nur aktuell, wo wir aus der Automobilindustrie dunkle Wolken aufziehen sehen und Sparprogramme oder auch die Talsunde noch nicht erreicht haben vermutlich.

00:16:59: Das ist ja jetzt auch nicht erst seit diesem Jahr so oder seit diesem Quartal sondern das ist strukturell eine Verschiebung, die stattfindet Und die wir auch in unseren Absätzen sehen, bei unsern Kunden.

00:17:11: Verlagerung sehen teilweise, dass dann Werke hier dichtgemacht werden wird an Standorten.

00:17:16: Entweder in Neershoring aus Europa oder aber sogar Indien oder sowas Verlage und deshalb war das für uns ein Stück weit die Idee da mitzugehen und uns stärker daran partizipieren zu lassen an dieser Entwicklung, die bei unseren Kunden stattfindet.

00:17:35: Und du hast das eben so schön beschrieben, die Mitarbeitenden, die ja so gewohnt sind und da nicht ... Da nicht so vertraut drin sind jetzt mal auf Englisch zu sprechen eine gewisse Scheu haben.

00:17:48: Das hatten wir auch in der Vertriebsaussession beginnen diesen Jahres umgestellt haben.

00:17:55: vorher hatten wir Deutschland Nord und Deutschland Süd unter zwei Teams Und dementsprechend hat sie ein globaler Kunde, der bei uns gekauft hat.

00:18:03: Der stand dort im Norddeutschland und Süddeutsche Land und dann noch im Ausland.

00:18:06: Dann hatte er irgendwie bei uns allein zwei Ansprechpartner und da nochmal in der Leitungsebenen auch nochmal zwei.

00:18:15: Das läuft ja letztlich erst in eine Geschäftsführung zusammen.

00:18:19: Und das haben wir umgestellt dass wie gesagt haben es ganz Deutschland ist ein Markt und dann haben wir einen Kundensegment.

00:18:25: Das sind globale Kunden einfach Kunden die wirklich global ticken!

00:18:29: Nicht jetzt nur das Unternehmen, was irgendwo in Deutschland agiert und fertigt.

00:18:33: Sondern ein globales Unternehmen wie die Automobilzuliefer dieser Welt, die wir dann eben auch global betreuen wollen.

00:18:43: Und da auch die Schnittstelle bilden wollen mit unseren Handelspartnern im Ausland unter Betreuung in Deutschland.

00:18:49: Da gab es auch gewisse Sorgen von den Mitarbeitenden, dass sie ab morgen im Flugzeug sitzen und überall hinfliegen müssen oder eng geschrieben sind.

00:18:57: Das ist genau das, eine Veränderung.

00:18:59: Da auch viele Einzelgespräche führen müssen um so diese Ängste zu nehmen.

00:19:03: Hier wird niemand gezwungen.

00:19:04: Sie machen keinen Sinn jetzt Flugkosten zu produzieren.

00:19:09: Wir müssen erstmal das Intro haben, das Lied haben verstehen an welchen Standorten macht unser Kunde denn welche Bearbeitungsprozesse und wo können wir gegebenenfalls das Produkt was wir schon über zehn Jahre in Deutschland liefern und zum Lieder Erfahrung haben vielleicht auch im Ausland an den Kunden?

00:19:25: Wie fand Ballardar dasselbe gemacht?

00:19:28: Und das war eher die Idee dahinter.

00:19:31: Aber ja, gekommen ist es vor allen Dingen aus dem Rücklauf in Deutschland, den wir auch weiterhin sehen

00:19:41: und so eine Transformation.

00:19:44: Die haben er ja in vielen Firmen ist bei uns in der Firma nicht anders.

00:19:47: Dass wir genau das was du gerade sagtest auch spüren, ne?

00:19:50: Das der Energiebranche Und die Energiewende ist ja auch nicht so schnell wie erwartet.

00:19:57: Das heißt, da muss man ja auch ein bisschen agil mit der Situation umgehen und versuchen auf neue Ereignisse einzugehen.

00:20:06: Wie hast du das denn?

00:20:07: Du wirst eben dargestellt, ihr habt von Deutschland Norddeutschland Süd konsolidiert auf eine andere Struktur.

00:20:14: Da gibt es dann immer Gewinner- und Verlierer.

00:20:17: Wie bist du damit umgegangen?

00:20:21: mit der Konstellation, dass jetzt auch einmal der oder die Kier-Count für Großkunden ist.

00:20:27: Aber jemand anders eben nicht.

00:20:29: und wie war da so dein Entscheidungsprozess?

00:20:33: Also was ich gemacht habe und das jetzt nicht nur in dem Vorgang sondern grundsätzlich ist, dass sich die Personen, die schon viele Jahre da sind, Leistungsträger auch mit in den Prozess eingebunden habe.

00:20:48: Also ich hab mich jetzt nicht hingesetzt, in ein stilles Camer-Line und hab dann auf dem weißen Blattpapier neues Org-Chart gemalt und gesagt so wie es ist.

00:20:58: Und das dann einfach ja quasi der Autorität oder Kompetenz ausgerollt sondern dass wirklich in der Diskussion mit dem Team entschieden.

00:21:10: Das war nicht immer, sag ich mal Friede Freude Eierkuchen, alle hatten einen Bild.

00:21:15: Das war das war nicht so, das waren schon teilweise eine längere Diskussion, teilweise auch kontroverse Diskussion.

00:21:20: Da ist es auch so dass man dann irgendwann sagt okay ich diskutiere das, ich tausche Argumente aus hier auf zu.

00:21:27: Aber irgendwann ist auch mal Schluss, irgendwann müssen wir zum Punkt kommen.

00:21:30: Sonst drehen wir uns immer weiter im Kreis, komme ich voran und verlieren so das eigentliche Ziel aus den Augen oder verbessern das derart?

00:21:36: Dass dann das nicht mehr adressiert wird... Aber letztlich dieser Prozess war die Führungskräfte aus dem Team und auch die betroffenen Personen zumindest in den Leitungs-Ebenen, so einen mittleren Management einzuziehen.

00:21:55: Und das war sehr gut!

00:21:58: Auch jetzt nicht alles vorzugeben.

00:22:00: Ich habe danach das Feedback bekommen, ich hätte mir ein bisschen mehr Zeit lassen sollen...

00:22:06: Ungeduldig!

00:22:08: Ja ja, wobei ... Das ist dann auch so ein bisschen, so ein Spannungsfeld in der Gesellschaft.

00:22:14: Dann geht es teilweise nicht schnell genug.

00:22:16: Der Wirtschaft geht zu schnell und man ist so dazwischen und glaubt so das richtige Tempo.

00:22:21: Ich glaube wenn beide Seiten meckern bei mir, dann ist das richtig.

00:22:26: Ja ich finde dass ja auch häufig in solchen Change Prozessen ist das ja die Natur gemäß, die die Entscheider oben haben natürlich mehr Vorlauf, weil die sich mit Beschäftigten schon aus der Vision strategisch und so.

00:22:39: Und dann kaut man natürlich vielleicht Wochen, Monate ein zwei Jahre schon darauf rum und ventiliert das in der Gruppe oder auch mit sich selbst aus.

00:22:49: Dann ist ja auch ganz menschlich.

00:22:51: aber das ist genau wie du es bestreibst Johannes finde ich.

00:22:55: Dann isst man soweit als Entschalter hat das und dann möchte man schnell los.

00:22:59: Die anderen fangen erst bei null an.

00:23:04: So ist das, aber ich finde beschreibt es total schön wie ich das ganz häufig wahrnehme und unternehmen.

00:23:08: Wie's einfach so is, dass dann irgendwie zu moderieren auszuhalten irgendwo mal beide Zieg oder beide Kundengruppen die Gesellschaft da wie auch mittleres Management, die Mitarbeiter Ebene da dann so zu moderiert und mitzunehmen schon gewisserweise und auf die Expertise einzuholen um am Ende eben zu sagen okay einer muss entscheiden und das mache ich jetzt Weil ich das nochmal Big Picture hab und auch in der Funktion bin, damit es weitergeht.

00:23:33: Ansonsten ist das so basisdemokratisch, anarchiemäßig.

00:23:36: dann für das zunächst.

00:23:38: Ja, und da sage ich jetzt nicht... weil wir hier zu dritt sind, soll ich das wirklich glaube?

00:23:43: Ich glaube gerade in solchen Change Prozessen ist gut wahrscheinlich sich auch Expertise reinzuholen.

00:23:48: Also man muss natürlich immer gucken je nach Unternehmengröße was kann sich so als schon leisten?

00:23:54: und Geld und Zeit ist ja natürlich sehr endlich.

00:23:59: Aber ich glaube gerade an so wichtigen Weichenstellungen wäre das wahrscheinlich gut gewesen, das noch unterstützen zu lassen.

00:24:06: Also ich glaube wenn ich es nochmal machen müsste oder dürfte was in der Art wäre es wahrscheinlich gut so einen Sparring reinzuholen und sich davon professionell begleiten zu lassen.

00:24:18: Das haben wir oder habe ich damals nicht gemacht aus verschiedenen Gründen, aber ich glaube wenn wir das nochmal machen würde wir es wahrscheinlich mit ein bisschen mehr Vorlauf und ein bisschen professioneller Unterstützung machen.

00:24:33: Johannes noch mal auf die Kultur bezogen so was ist der?

00:24:36: also es ja auch einen Unterschied mit die die so wie die Kultur war ist ja ein Ergebnis dessen was gelobigt für gut befunden wurde.

00:24:45: alle richten sich danach.

00:24:46: ne so läuft das in sozialen Gruppen Und alle haben sich so angekult und gesagt, so ist es richtig.

00:24:53: So jetzt geht der international mit einem anderen Entschlossenheit.

00:25:00: was steckt in der Organisation drin?

00:25:03: Dass ihr da den Weg jetzt so gut gehen könnt.

00:25:05: Was ist die Stärke da?

00:25:08: Ich glaube dass die Organisation vergangert war vor meiner Zeit wo wirklich Geld auch über Länge und Zeitraum investiert wurde im Ausland, was sich überhaupt nicht zurückgezahlt hat.

00:25:23: Also in so einer Lateinamerika zum Beispiel, da hat man sich große Hoffnungen gemacht und letztlich auf die falschen Personen gesetzt und den Markt auch vorher nicht gut genug verstanden.

00:25:36: Das ist jetzt im Nachgang immer sehr leicht zu bewerten.

00:25:42: Auch wir werden jetzt bei den Bemühungen, die wir aktuell anstreben, wenn wir Fehler machen... ganz klar.

00:25:49: Wir müssen nur mehr Sachen richtig machen, als dass wir Fehler machen versuchen natürlich zu vermeiden aber das wird passieren.

00:25:55: ich glaube was in der Organisation schlummert ist schon letztlich so eine gewisse Neugierde auch wie das funktioniert und auch der Wunsch das weiter mitzumachen nicht bei allen gab auf Personen von denen wir uns trennten mussten weil Jetzt dann nicht gepasst hat und insgesamt aber schon.

00:26:21: Also ihr werdet da wahrscheinlich bestimmt auch Statistiken, meine persönliche Erfahrung ist so wenn man eine Veränderung ansteht, es gibt so ein Drittel die sind immer sofort dabei.

00:26:29: Ein Drittel wird man nie überzeugen.

00:26:31: Man kann sowieso immer rum und dann gibt's so einen Drittel was in der Mitte ist, was zu bisschen Zeit braucht, aber dann schon so ne Trägemasse mit andern.

00:26:43: Die Leute die sofort dabei sind, die fördern Ja, die als so Multiplikatoren nutzen in der Audition, denen gewisse Freiräume geben.

00:26:54: Dass sie auch entscheiden können, dass sie Empowerment oder diesen Rückhalt haben und nicht nur eins zu eins das ausführen was sie gesagt bekommen sondern das ein Stück weit selbst gestalten können.

00:27:10: Es macht jedem mehr Spaß das irgendwie selber gestalten zu können Dienst nach Vorschrift oder in so einem ganz engen Korsett.

00:27:18: Um da die Parallel zum Sport zu machen, wenn jetzt jeder genau so ein Fahrplan wie du musst immer gerade auslaufen und dann so laufen.

00:27:26: So spielt ja keiner.

00:27:27: Ein bisschen was macht mein Gegenspieler?

00:27:30: Was macht der Ball?

00:27:32: Und dann kommt es ganz von alleine raus und das auch versuchen in der Organisation eigentlich zu ermöglichen dass Personen sich für die Geschäftsentwicklung in einem Land wirklich verantwortlich fühlen und sagen das ist ihr Ding.

00:27:47: Und das machen sie, ja?

00:27:50: Also nicht alleine, da ist natürlich immer ein Team oder so dahinter gerade auch auf deinem Punkt nochmal aufzugreifen wenn es darum geht irgendwie weiter Standorte zu erschließen und dann lohnfertiger mit aufzubauen.

00:28:01: Natürlich auch mal sehr stark mit den technischen Kollegen Produktion aus dem Labor und so, die müssen dann auch eingebaut sein.

00:28:08: Aber es gibt eine Speerspitze ein Treiber, eine Lokomotive, die da so voran zieht.

00:28:15: Und ja, da bin ich sehr dankbar dass es diese Organisation wirklich gibt und die sich auch sehr leicht dafür begeistern lassen oder gar nicht begeistert werden mussten sondern das selber schon getrieben haben.

00:28:28: und dann nur gewisse Leitplanken.

00:28:33: Jetzt will ich noch einmal einen kurzen Schwenk machen.

00:28:37: Wir hatten ja eben das Thema Englisch-Lernen, jetzt gibt es auch andere Sachen die man lernen muss, da kommen wir technologisch natürlich nicht an dem Thema KI vorbei.

00:28:46: Welche Rolle spielt das bei euch?

00:28:48: Auch bei der Transformation im Speziellen aber auch beim Global Allgemeinen, also bei der Expansion ist eine bestimmte Rolle oder ist das eher noch unteraus geprägt?

00:29:01: Also ich glaube, dass es eher noch unterausgeprägt ist bei uns.

00:29:06: Das für uns jetzt in den Use-Cases wenn wir mal so naheliegende Sachen wie unsere E-Mails sind besser strukturiert oder man hat schneller einen ersten Wurf oder auch Vertragsdurchsichten gehen schneller Abgleiche von Dokumenten gehen schneller.

00:29:21: also diese offensichtlichen Produktivitätspuster das haben wir natürlich auch.

00:29:26: aber dass wir das jetzt so richtig Geschäft verankert haben, das haben wir noch nicht.

00:29:32: Da gibt es eine klare Vision wie das gelingt und auch wie das ein Mehrwert für unsere Kunden und damit für uns bringt.

00:29:42: Da haben wir aber jetzt erst mal die Voraussetzung geschaffen.

00:29:46: Es war eines der wichtigsten Projekte im letzten Jahr wo wir erstmal strukturiert die Daten überhaupt sammeln, die wir brauchen um dann KI Anwendung zu bauen.

00:29:58: also dass wir jetzt Okay, wir machen jetzt KI nur ein KI zu machen.

00:30:03: Wir haben eine Idee wie KI uns helfen kann in der Formulierung von Produkten und den Erkennen von Umkippen von Emulsion bei unseren Kunden.

00:30:14: also die Emulsion ist sehr kühlschmischstoff mit Wasser in der Maschine beim Kunden und der muss ja wie so ein Teich gepflegt werden sonst kippt er um.

00:30:24: Und je nachdem was man misst kann man erkennen wann das passiert Und vermutlich wird man anhand von Daten und deren Verlauf das immer besser verstehen, wann das passiert.

00:30:36: Und dann kann man das eben vermeiden.

00:30:40: Aber das ist eher noch Visionen als dass das jetzt schon Standard wäre.

00:30:46: Genauso insofern haben wir schon Ideen wie wir die KI für uns bzw vor allen Dingen auch für unsere Kunden nutzen können.

00:30:53: aber es hat jetzt noch nicht so den großen Stellenwert Wie man das so in den Neueste Technologie, unglaubliche Weiterentwicklung mit Agenten, Automatisierung und so.

00:31:10: Da sind wir ehrlicherweise noch ein bisschen hinten dran.

00:31:12: Das ist jetzt nicht unsere Kernkompetenz.

00:31:14: Das wissen wir auch.

00:31:16: Wir haben eine gewisse Expertise im Haus und sind da dabei, dass dann an den entsprechenden Stellen für uns zu nutzen.

00:31:24: aber es ist... ...das ist noch ein bissel in Kinderschuh!

00:31:28: Johannes, was würdest du sagen so mit Blick in die Glaskugel den zwei drei Jahren?

00:31:34: Wie würde sich das bei euch entwickeln.

00:31:37: Was meinst du wie würdest da ausschauen?

00:31:43: also wir werden mindestens eine weitere Tochtergesellschaft haben in Europa sehr wahrscheinlich auch in Indien ein nächsten zwei jahren.

00:31:53: Wir werden einen weiteren Standort haben entweder einer der den wir akquiriert haben.

00:31:58: Wir hatten auch schon das.

00:32:00: auf so ein Thema beschäftigen wir uns mit M&A, ja also mit Unternehmensaktivitionen.

00:32:06: Hatten jetzt einen Projekt wo wir letztlich nicht zum zugekommen sind aber wir uns zumindest mal damit befasst haben und dass auch weiter tun wollen, damit ich auch dankbar bei der jüngeren Gesellschaft der Generation eine große Offenheit ist sich damit zu befassen.

00:32:22: Also gegebenenfalls haben wir einen Unternehmen gekauft, gegebenen falls haben wir ein Joint Venture gemacht, genau bin ich.

00:32:29: Eines davon wird in den nächsten zwei oder drei Jahren fliegen.

00:32:33: Welches genau?

00:32:35: Aber eines davon wird bestimmt funktionieren und zwar nicht in Deutschland sondern im Ausland.

00:32:40: Und warum Indien?

00:32:43: Indien ist der drittgrößte Schmierstoffmarkt vor allen Dingen der, der am schnellsten wächst also der größtes USA.

00:32:51: dann kommt China und dann kommt Indien eben von, ja man spricht Englisch.

00:33:00: Es ist kulturell zwar sehr anders aber zumindest und es gibt großes Wachstum also weniger Vertränkungswerte.

00:33:09: Und deshalb fokussieren wir uns sehr stark auf sind auch nicht die einzigen.

00:33:13: Also wenn man sich die deutschen Schmierstoffindustrie anschaut gibt's da einige die in ihnen was machen.

00:33:23: Super spannend!

00:33:26: Kurz vor dem Schluss hilft, deswegen möchte ich kurz unser Gespräch für unsere Zuhörer zusammenfassen.

00:33:31: Johannes Sammer, Glabber Goes Global!

00:33:34: Du hast uns wunderbar mitgenommen auf die Reise von Reynolds Look.

00:33:38: Ich stelle Schmierstoffe und Fette her und habe uns gezeigt... Welche Hürden es eigentlich bei der Expansion gab auf dem Weg aus Deutschland raus, angefangen von profanen Dingen wie Englisch und Präsentationen die nur auf Deutsch vorkamen.

00:33:55: Jetzt hast du alles aus dem Weg geräumt und die Flucht nach vorne so hast du schön beschrieben angetreten um auch die Kundenbeziehung zu verbessern durch eine Umstellung der Kundstruktur Und hast uns dann nochmal gezeigt, wie auch der Change-Prozess in einer Führungsmannschaft erfolgt ist.

00:34:15: Da habe ich mir ja gemerkt den Spruch an beide Seiten meckern – es ist genau richtig!

00:34:20: Also beide Seiten in dem Sinne von Mitarbeitenden und die Shareholder.

00:34:25: Das fand ich ganz spannend.

00:34:27: Ein Erfolgsprozept, das hattest du jetzt auch noch mal kulturell am Ende gesagt, ist eben Empowerment von den Mitarbeitende, dass sie also Ownership für diese Sache haben.

00:34:38: quasi das Bild aller Lokomotive hast du gezeigt, die den ganzen Karren zieht und es ist auch nicht verkehrt manchmal so eine Auszeit in Perspektive von externen Experten einzuholen.

00:34:47: Das war deine persönliche Lessens learned!

00:34:50: Und nach vorne blickend wünscht mir natürlich viel Erfolg bei der weiteren Expansion.

00:34:55: Du sagtest im zwei bis drei Jahren Seid ihr dann auch in Indien und in einem weiteren europäischen Land angekommen?

00:35:01: Das werden wir natürlich verfolgen.

00:35:02: Und werden nicht zur gegebenen Zeit, zur zweiten Halbzeit hier einladen.

00:35:06: Das ist ja uns auch usus!

00:35:09: Von daher Johannes vielen Dank dass du da warst in der Business-Liga das du mitgespielt hast.

00:35:14: Wünscht dir viel Erfolg.

00:35:15: Wir beruflichen aber auch privaten.

00:35:18: In diesem Sinne wars es mit unserer Folge sich zum nächsten Mal.

00:35:21: macht's gut.

00:35:22: bis dahin tschüss

00:35:29: der Podcast für digitale Transformation und Change Management.

00:35:32: Bleib am Wall, der nächste Spieltag kommt!

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